NAKED MEN KINK FESTIVAL


KINK  POWER  EROS

2. - 4. OKTOBER 2026 in Zürich




FAQ

Alles, was du wissen musst

 

Hier findest du Antworten auf die häufigsten Fragen.

Falls dein Anliegen hier nicht aufgeführt ist, schreib uns einfach eine Nachricht.

 

 

1. Allgemeines & Zielgruppe

Für wen ist das Festival gedacht? Wir richten uns an alle Personen auf dem queer-maskulinen Spektrum (schwul, bi, pan, trans Männer, non-binary Personen), die Lust auf eine intensive, körperliche und rituell-kinky Erfahrung in einer Gemeinschaft haben.

Muss ich ein BDSM-Profi sein? Absolut nicht. Wir begrüssen alle: von neugierigen Einsteigern mit ersten Grundkenntnissen bis hin zu erfahrenen Playern. Die Workshops am Samstag bereiten dich sicher auf das kollektive Ritual am Sonntag vor. Deine Neugier zählt mehr als deine Technik.

Kann ich als Paar kommen? Ja, sehr gerne. Wir haben spezielle Couple-Tickets. Ihr entscheidet selbst, ob ihr das ganze Wochenende unter euch bleiben wollt oder euch für das Spiel mit anderen öffnet. Das kollektive Ritual am Sonntag bietet für beides einen kraftvollen Rahmen.

2. Das Setting & Dresscode

Muss ich die ganze Zeit nackt sein? Am Freitag in der Bar bleiben die Hüllen an. Am Samstag und Sonntag ist Nacktheit unser Standard-Outfit, da sie Barrieren abbaut. Du kannst kinky Accessoires wie Harness, Halsbänder oder Masken tragen. Schuhe sind nicht erlaubt. Doms dürfen am Ritual am Sonntag auch etwas mehr Fetischkleidung tragen um das Machtgefälle zu verdeutlichen. 

Gibt es Duschen und eine Garderobe? Ja. In unserem Studio gibt es Duschen und einen Bereich für deine Kleidung und dein Gepäck. Wir übernehmen keine Haftung. Lass Wertsachen lieber zu Hause.

Handys und Privatsphäre? Absolute Diskretion ist unser Gesetz. Smartphones bleiben während des gesamten Festivals in der Garderobe. Fotos und Videoaufnahmen sind streng untersagt.

3. Körper & Unsicherheit

Was ist, wenn ich eine Erektion bekomme? Das ist völlig natürlich. Wir sind in einem erotisch aufgeladenen Raum. Es wird nicht kommentiert oder bewertet.

Bin ich schön oder kinky genug? Es gibt keinen Body- oder Gear-Zwang. Jedes Alter, jede Körperform und jeder Erfahrungsgrad ist willkommen. Authentizität schlägt Perfektion.

Was bedeutet Trans-Inklusivität konkret? Wir sind ein trans-affirmativer Raum. Trans Männer und maskulin gelesene non-binary Personen sind vollwertiger Teil der Gemeinschaft, unabhängig vom Stand ihrer Transition.

4. Programm & Location

Wo findet das Festival statt? In Zürich, ca. 10 Gehminuten vom Hauptbahnhof entfernt. Den genauen Ort der Bar am Freitag und die Adresse unseres Studios für Samstag und Sonntag erhältst du eine Woche vor dem Festival mit deiner Packliste.

Muss ich mich auf eine Rolle (Dom/Sub) festlegen? Am Samstag ist die Rollenwahl flexibel gestaltet (Switching möglich). Für das Ritual am Sonntag ist zur Sicherstellung der strukturellen Stabilität und der energetischen Ausrichtung des Rahmens eine verbindliche Festlegung auf eine Rolle erforderlich, welche schon beim Ticketkauf definiert wird. 

Was ist der Navigator Pass? Unser Konsens-Werkzeug. Über das Ampel-System (Grün, Gelb, Rot) kommunizierst du jederzeit klar deine Wünsche und Grenzen.

5. Tickets & Solidarität 

Warum kosten Dom- und Sub-Tickets unterschiedlich viel? Das Festival lebt von Dynamik. Über die Preise steuern wir das Verhältnis im Raum, damit am Sonntag genügend Doms da sind, um den Raum zu halten.

Was ist ein Solidaritäts-Beitrag? Eine freiwillige Spende. Damit finanzieren wir vergünstigte Plätze für Community-Mitglieder mit geringem Budget. Der Beitrag berechtigt nicht zum Eintritt. Lies mehr dazu hier.

Ich kann mir den Ticketpreis nicht leisten. Welche Möglichkeiten gibt es, trotzdem Teil dieses Festivals zu sein? Wir legen großen Wert darauf, dass die Teilnahme an unseren Events nicht an finanziellen Hürden scheitert. Dafür gibt es zwei Wege:
Solidaritäts-Topf: Über die ‚Karma-Booster‘-Beiträge anderer Teilnehmender ermässigte Plätze. Hierbei vertrauen wir ganz deiner Selbsteinschätzung. Helferplätze: In Fällen, in denen der leistbare Beitrag sehr gering ausfällt, vergeben wir punktuell Helferplätze. Wenn wir dich für die anstehenden Aufgaben vor Ort als geeignet einschätzen, kannst du durch deine aktive Unterstützung zum Gelingen des Events beitragen und so den finanziellen Beitrag reduzieren. Bitte nutze in beiden Fällen das Antragsformular für Ermässigungen. Dort kannst du angeben, welchen Betrag du beisteuern kannst, und wir prüfen dann gemeinsam, welche Option (Solidaritäts-Ticket oder Helferplatz) für die aktuelle Situation passend ist.

Was passiert, wenn ich krank werde? Es gelten gestaffelte Stornobedingungen. Dein Ticket kannst du jederzeit an eine Ersatzperson in derselben Rolle (Dom/Sub) übertragen.

6. Soziale Dynamik & Grenzen

Ich komme allein. Werde ich Anschluss finden? Ja. Der Freitagabend ist genau dafür da. Durch moderierte Eisbrecher-Spiele und die Workshops am Samstag wirst du Teil der Gruppe. Niemand bleibt unbeabsichtigt allein.

Was ist, wenn ich bei einer Übung oder im Ritual nicht mitmachen will? Dein Nein ist heilig. Wir praktizieren radikale Selbstverantwortung. Du kannst jederzeit aus einer Übung aussteigen, zuschauen oder eine Pause einlegen. Es gibt keinen Gruppenzwang.

Ist das eine Sex-Party? Nein. Es ist ein Kink-Festival mit ritueller Ausrichtung. Sexuelle Handlungen können Teil des Spiels sein, aber der Fokus liegt auf Machtdynamik, Energiefluss und technischem Lernen. Es ist kein Darkroom-Setting, sondern ein bewusster Raum.

7. Substanzen & Gesundheit

Wie steht ihr zu Drogen und Alkohol? Das Festival ist ein Sober Space. Um klare Konsens-Entscheidungen treffen zu können und die Tiefe des gemeinsamen Erlebens zu halten, verzichten wir während der Programmzeiten am Samstag und Sonntag komplett auf berauschende Substanzen. Am Freitagabend ist ein massvoller Genuss absolut ok. 

Muss ich meinen HIV- oder STI-Status offenlegen? Nein. Wir fördern eine Kultur der Ehrlichkeit und setzen voraus, dass jede Person Verantwortung für die eigene sexuelle Gesundheit übernimmt. PrEP-Nutzende, Poz-Personen und alle anderen sind gleichermassen willkommen.

Wie geht ihr mit Safer Sex und dem Risiko von STIs (sexuell übertragbaren Infektionen) um? Sicherheit hat bei uns viele Ebenen. In den Workshops am Samstag vermeiden wir körperliche Risiken durch gezieltes Übungs-Design. Im Exploration Space am Abend setzen wir auf Eigenverantwortung und stellen Schutzmittel zur Verfügung. Für das Ritual am Sonntag nutzen wir den Navigator Pass: Jedes Sub notiert die eigenen Safer-Sex-Policies (z. B. Barriere-Schutz) auf seinem Navigator-Zettel. Diese werden vom Dom vor dem Spiel geprüft und strikt respektiert. PrEP-Nutzende, Poz-Personen (n=n) und alle anderen sind gleichermaßen willkommen. Wir fördern eine ehrliche Kommunikation ohne Stigmatisierung.

8. Die Nachsorge (Aftercare)

Was passiert, wenn mich das Erlebte emotional aufwühlt? Das kann bei intensiver BDSM-Arbeit vorkommen. Unser Team aus Care Angels ist da, um dich aufzufangen. Zusätzlich ist der  Sonntagnachmittag der sanften Integration, Erdung und Aftercare gewidmet.